Commemorating the liberation of Budapest

13. Februar 2021

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At the Memorial for the Martyrs on the banks of the Danube in Budapest, MEASZ has organized a press briefing to remember the liberation of the city from fascism, as well as the heroes and victims fallen during the war. Because of the pandemic, instead of the traditional impressive wreath-laying ceremony, MEASZ was present there together with representatives of five political parties who jointly paid tribute to those remembered.

Among those who took the floor during the commemoration were Péter Niedermüller, mayor of the 7th district of the capital, on behalf of the Democratic Coalition party DK, István Ferenczi, chairman of the LMP party organization of Budapest, President Bősz Anett on behalf of the Liberals, Gyula Hegyi, Vice-President of the MSZP Socialist Party, and Gábor Erőss, deputy mayor of the 8th district of Budapest on behalf of the Dialogue party. Vilmos Hanti, President of MEASZ and FIR, who also read out the letter sent by the Association of Russian Veterans, conducted the press briefing.

May 8 must become a holiday in Germany (Esther Bejarano)

28. Januar 2021

In a statement on the occasion of the International Day of Remembrance of the Victims of the Holocaust, published by German Television, Esther Bejarano, musician, anti-fascist, survivor of the Auschwitz death camp and member of the FIR honour presidency, said:

Where do we stand in this year 76 after the liberation of the Auschwitz concentration camp? What has become of our hopes? We are only a few, we survivors of the concentration camps. We are not silent. We report about what happened at that time. Will books, films and stories be enough to immunize the next generations against the new and old Nazis, against anti-Semites, racists and conspiracy ideologists?

Words become deeds. We know this. We know about the brown net after ’45, the loud silence, the failure of the German state in denazification. For us it is unbearable when Nazi slogans are shouted and synagogues are attacked again, death lists circulate, right-wing extremists sit in parliaments. Is history repeating itself? Primo Levi, also a prisoner in Auschwitz, said, “It has happened, consequently it can happen again.” We remember in order to change, in order to preserve our democracy. For me, the key to this is the youth. We have to win them. You are not guilty for what happened then, I say. However, you are guilty if you do not want to know about this history.

What ended in the gas chambers began with repression, exclusion, racism. Many of the young people know this. Often I hear then: “Mrs. Bejarano, even if you are no longer here, we will always continue to tell your story.” That is my great hope! Nevertheless, we can start immediately with one change: May 8 must become a holiday, a day on which the liberation of humanity from the Nazi regime can be celebrated! Moreover, for those, who have doubts whether Germans in particular should also celebrate this day, just imagine: What would the world look like today if the Nazis had won?

Der 8. Mai muss ein Feiertag werden (Esther Bejarano)

28. Januar 2021

In einem Kommentar im deutschen Fernsehen anlässlich des Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, sagte Esther Bejarano, Musikerin, Antifaschistin und Überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz, Mitglied des Ehrenpräsidiums der FIR:

Wo stehen wir in diesem Jahr 76 nach der Befreiung des KZ Auschwitz? Was ist aus unseren Hoffnungen geworden? Wir sind nur noch wenige, wir Überlebende der Konzentrationslager. Wir schweigen nicht. Wir berichten über das, was damals geschah. Werden Bücher, Filme und Erzählungen ausreichen, um die nächsten Generationen zu immunisieren gegen die neuen und alten Nazis, gegen Antisemiten, Rassisten und Verschwörungsideologen?

Aus Worten werden Taten. Wir wissen das. Wir wissen um das braune Netz nach ’45, das laute Schweigen, das Versagen des Staates bei der Entnazifizierung. Für uns ist es unerträglich, wenn wieder Naziparolen gebrüllt und Synagogen angegriffen werden, Todeslisten kursieren, Rechtsextreme in den Parlamenten sitzen. Wiederholt sich Geschichte? Primo Levi, auch Häftling in Auschwitz, hat gesagt: »Es ist geschehen, folglich kann es wieder geschehen.« Wir erinnern, um zu verändern, um unsere Demokratie zu bewahren. Der Schlüssel dazu ist für mich die Jugend. Die müssen wir gewinnen. Ihr seid nicht schuldig für das, was damals geschehen ist, sage ich. Aber ihr macht euch schuldig, wenn ihr nichts von dieser Geschichte wissen wollt.

Was in den Gaskammern endete, begann mit Repression, Ausgrenzung, Rassismus. Das kennen viele der Jungen. Oft höre ich dann: »Frau Bejarano, auch wenn Sie einmal nicht mehr da sind, wir werden Ihre Geschichte immer weiter erzählen.« Das ist meine große Hoffnung! Mit einer Veränderung aber können wir sofort beginnen: Der 8. Mai muss ein Feiertag werden, ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann! Und wer Bedenken hat, ob gerade auch Deutsche diesen Tag feierlich begehen sollten, der stelle sich vor: Wie würde die Welt heute aussehen, wenn die Nazis gewonnen hätten?

FIR Season greetings 2021

18. Dezember 2020

We wish all: stay healthy and active. The coming year has many tasks in historical memory work and for anti-fascism today.

The FIR celebrates its 70th anniversary this year. We hope that we can celebrate it together with you. Also after seven decades the political tasks for the political legacy of the women and men from the resistance, the former persecuted are still actual. Therefore, we need everyone with his or her commitment, his or her confidence and his or her strength.

Желаем всем нашим товарищам, друзьям и спутникам в борьбе крепкого здоровья и счастливого и мирного 2021 года.
We wish all our comrades, friends and companions in struggle good health and a happy and peaceful year 2021.
Nous souhaitons à tous nos camarades, amis et compagnons de lutte, une bonne santé et une année 2021 heureuse et paisible.
Wir wünschen allen Kameradinnen und Kameraden, Freunden und Mitstreitern Gesundheit und ein gutes und friedliches Jahr 2021.

75 Jahre nach der Eröffnung des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess fordern wir:

18. November 2020

Stoppt die Auszahlung von SS-Pensionen an belgische Kollaborateure

Es ist ein jahrzehntelanger Skandal, dass die Bundesrepublik Deutschland an militärische Kollaborateure des NS-Regimes, an die Freiwilligen der SS-Verbände, an Freiwilligen von Wehrmachtsverbänden, die zumeist an der Ostfront und auf dem Balkan eingesetzt wurden, Renten wegen Militärdienst in den deutschen Streitkräften zahlt.

Auch wenn die Zahl der Rentenempfänger aus biologischen Gründen am Schwinden ist, bleibt es ein politischer Skandal, dass keine deutsche Bundesregierung bis heute die Rente für Kollaborateure in Frage gestellt hat. Man war sich der politischen Brisanz solcher Zahlungen bewusst. So versteckte sich jede deutsche Regierung bis heute hinter formellen rechtlichen Argumenten, um den Nachbarländern keine Informationen zukommen lassen zu müssen.

75 Jahre nach der Befreiung können und wollen wir diese Hinhaltetaktik nicht mehr akzeptieren.

Wir erinnern daran:

Vor 75 Jahren verurteilte das Nürnberger Hauptkriegsverbrechertribunal nicht nur die verantwortlichen Täter, sondern auch faschistischen Organisationen als kriminelle Vereinigungen. Dazu gehörte die SS mit allen ihren Untergliederungen – und damit auch die Waffen-SS.

Dennoch erhalten Angehörige der SS-Verbände und ihre Kollaborateure Renten für Militärdienst. Verurteilten Kriegsverbrechern wurden sogar Haftstrafen als Dienstjahre für Deutschland angerechnet, was zur Rentenerhöhung beitrug. Laut unseren Informationen wurden solche Berechnungen auch gegenüber in Belgien verurteilten Kollaborateuren angewendet. Da militärischen Kollaborateure 1941 von Hitler die Chance bekamen, die deutsche Nationalität anzunehmen, erklärt sich die deutsche Regierung für nicht zuständig, Informationen über ihre ‚Landsleute‘ an eine ‚fremde Macht‘ – in diesem Fall Belgien – weiterzugeben.

Schon am 14. März 2019 hat die belgische Abgeordnetenkammer mit großer Mehrheit eine Entschließung angenommen, „dass der Bezug von Renten für die Kollaboration mit einem der mörderischsten Regime der Geschichte im Widerspruch zur Erinnerungsarbeit und zum Friedensprojekt der europäischen Einigung steht und den guten bilateralen Beziehungen zwischen Belgien und der Bundesrepublik Deutschland abträglich ist.“ Die Abgeordneten forderten die belgische Regierung auf, „die deutsche Bundesregierung zu ersuchen, die Rentenzahlungen an belgische Kollaborateure einzustellen“. Sie sprachen zudem die erhebliche Differenz zwischen der Entschädigung von Opfern des NS-Regimes sowie Leistungen an belgische Kollaborateure an.

Das belgische Parlament regte an, gemeinsam mit dem Bund sowie dem Land Nordrhein-Westfalen eine wissenschaftliche Kommission einzusetzen, die die Zeit der Okkupation und die Kollaboration untersuchen soll. Diese Entschließung ging auf das langjährige Engagement der „Groep Herinnering – Group Memoire“ (GHGM) zurück.

Heute fordern die „Groep Herinnering – Group Memoire“ (GH-GM) aus Belgien, gemeinsam mit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Deutschland und der Féderation Internationale des Résistants (FIR) – Association Antifasciste, die Dachorganisation der Veteranenverbände und antifaschistischer Organisation in Europa, endlich diesen Forderungen der belgischen Parlamentarier nachzukommen und die Zahlung von SS-Pensionen einzustellen. Diese Forderungen sind aktuell, wie ein Antrag der Partei Die Linke im Deutschen Bundestag zeigt. Er enthält die gleichen Forderungen wie die belgische Resolution. Wir begrüßen auch die neuen parlamentarischen Initiativen in der belgischen Abgeordnetenkammer zur Realisierung der 2019 verabschiedeten Resolution.

Unterzeichner:

Alvin De Coninck, Dr. Yves Louis, GH – GM, Belgien,

Henri Goldberg, Auschwitz-Stiftung

Detlef Peikert, VVN-BdA Aachen

Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär FIR

75 ans après l‘ouverture du procès de Nuremberg pour les principaux crimes de guerre, nous demandons

18. November 2020

Arrêter le paiement des pensions de la SS aux collaborateurs belges

Depuis des décennies, il est scandaleux que la République fédérale d‘Allemagne verse des pensions pour service militaire dans les forces armées allemandes aux collaborateurs militaires du régime nazi, aux volontaires des unités SS, aux volontaires des unités de la Wehrmacht, qui ont été pour la plupart déployés sur le front de l‘Est et dans les Balkans. Même si le nombre de retraités diminue pour des raisons biologiques, il reste un scandale politique qu‘aucun gouvernement allemand n‘ait jusqu‘à présent remis en question la pension des collaborateurs.

On était conscient de l‘explosivité politique de ces paiements. Par exemple, chaque gouvernement allemand s‘est caché jusqu‘à ce jour derrière des arguments juridiques formels pour éviter de devoir fournir des informations aux pays voisins.

75 ans après la libération, nous ne pouvons plus et ne voulons plus accepter cette tactique dilatoire.

Nous vous le rappelons :

Il y a 75 ans, le Tribunal principal des crimes de guerre de Nuremberg condamnait non seulement les auteurs responsables, mais aussi les organisations fascistes en tant qu‘organisations criminelles. Cela comprenait la SS avec toutes ses subdivisions – et donc aussi la Waffen-SS.

Néanmoins, les membres des associations SS et leurs collaborateurs ont reçu des pensions pour le service militaire. Les criminels de guerre condamnés ont même été crédités de peines de prison en tant qu‘années de service pour l‘Allemagne, ce qui a permis d‘augmenter leur pension. Selon nos informations, de tels calculs ont également été appliqués à des collaborateurs condamnés en Belgique. Depuis que les collaborateurs militaires ont eu la chance de prendre la nationalité allemande par Hitler en 1941, le gouvernement allemand se déclare incompétent pour transmettre des informations sur ses „compatriotes“ à une „puissance étrangère“ – en l‘occurrence la Belgique.

Déjà le 14 mars 2019, la Chambre des députés belge a adopté à une large majorité une résolution selon laquelle „la perception de pensions pour collaboration avec l‘un des régimes les plus meurtriers de l‘histoire est contraire au travail de mémoire et au projet de paix de l‘unification européenne et porte préjudice aux bonnes relations bilatérales entre la Belgique et la République fédérale d‘Allemagne. Les députés ont demandé au gouvernement belge de „demander au gouvernement allemand de cesser de verser des pensions aux collaborateurs belges“.

Ils ont également abordé la différence considérable entre l‘indemnisation des victimes du régime nazi et les prestations versées aux collaborateurs belges. Le Parlement belge a suggéré qu‘une commission scientifique soit mise en place avec le gouvernement fédéral et le Land de Rhénanie du Nord-Westphalie pour enquêter sur la période d‘occupation et de collaboration. Cette résolution était basée sur l‘engagement de longue date du „Groep Herinnering – Group Mémoire“ (GH-GM).

Aujourd‘hui, le „Groep Herinnering – Group Mémoire“ (GH-GM) de Belgique, ainsi que la Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) d‘Allemagne et la Fédération Internationale des Résistants (FIR) – Association des Antifascistes, l‘organisation faîtière des associations de vétérans et des organisations antifascistes en Europe, demandent que les demandes des parlementaires belges soient enfin satisfaites et que le paiement des pensions des SS soit arrêté. Ces demandes sont d‘actualité, comme le montre d’une proposition de résolution du parti Die Linke au Bundestag allemand. Elle contient les mêmes demandes que la résolution belge. Nous saluons également les nouvelles initiatives parlementaires de la Chambre des députés belge visant à mettre en oeuvre la résolution adoptée en 2019.

Obituary Simeon Ignatov (1940-2020), President of BAU and member of the executive committee of FIR

13. November 2020

It is with great sadness that we must announce the death of our comrade Simeon Ignatov, President of the Bulgarian Anti-Fascist Union and member of the executive committee of FIR.

On 30 October 2020, he celebrated his 80th birthday – due to the corona restrictions in a small circle. On this occasion, the FIR sent him a letter of congratulations and an honorary diploma, in which it says

 “All of us have the good experiences that you and the Bulgarian Antifascist Union are strong and valuable partners in the ranks of our international federation. In our common work, we defend the tradition of antifascist fight and the values of resistance – and you are active in this sense in Bulgaria, the land of Georgi Dimitroff and other great antifascists.”

Indeed comrade Simeon Ignatov was active as political secretary and later as president of BAU in the sense of the FIR. He belonged to the team, which prepared the impressive congress of the FIR 2013 in Sofia with large success. At the congress in Prague, he presented the successful work of BAU, participated already in 2018 in the meeting of the executive committee in Budapest and was elected unanimously in the new executive committee at the congress in Reggio Emilia. 

For many years, he has consistently campaigned for the recognition of Bulgarian anti-fascists as fighters in the ranks of the anti-Hitler coalition. In his speech in Italy, he condemned the scandalous resolution of the European Parliament of September 19, 2019 and announced that the Bulgarian anti-fascists will also be active against the Lukov march in 2020. With his modest but clear appearance, Simeon Ignatov has advanced our common tasks.

We mourn with his relatives and the Bulgarian antifascists. He will remain alive in our memory.

Nachruf Simeon Ignatov (1940-2020), Präsident BAU und Mitglied des Exekutivausschusses der FIR

13. November 2020

Mit großer Trauer müssen wir den Tod unseres Kameraden Simeon Ignatov, Präsident der Bulgarischen Antifaschistischen Union und Mitglied im Exekutivausschuss der FIR, vermelden.

Am 30. Oktober 2020 feierte er seinen 80. Geburtstag – bedingt durch die Corona-Einschränkungen in kleinem Kreis. Aus diesem Anlass übermittelte die FIR ihm ein Glückwunschschreiben und ein Ehrendiplom, in dem es heißt:

 „Wir alle haben die guten Erfahrungen gemacht, dass Sie und die Bulgarische Antifaschistische Union starke und wertvolle Partner in den Reihen unseres internationalen Verbandes sind. In unserer gemeinsamen Arbeit verteidigen wir die Tradition des antifaschistischen Kampfes und die Werte des Widerstandes – und in diesem Sinne sind Sie in Bulgarien, dem Land von Georgi Dimitroff und anderen großen Antifaschisten, aktiv.“

In der Tat war Kamerad Simeon Ignatov als politischer Sekretär und später als Präsident der BAU aktiv im Sinne der FIR. Er gehörte zum Team, das den eindrucksvollen Kongress der FIR 2013 in Sofia mit großem Erfolg vorbereitet hat. Auf dem Kongress in Prag präsentierte er die erfolgreiche Arbeit der BAU, nahm bereits 2018 an der Sitzung des Exekutivausschusses in Budapest teil und wurde auf dem Kongress in Reggio Emilia einstimmig in den neuen Exekutivausschuss gewählt.  

Er setzte sich seit vielen Jahren konsequent für die Anerkennung der bulgarischen Antifaschisten als Kämpfer in den Reihen der Anti-Hitler-Koalition ein. Er verurteilte in seiner Ansprache in Italien die skandalöse Resolution des Europäischen Parlaments vom 19. September 2019 und kündigte an, dass die bulgarischen Antifaschisten auch 2020 gegen den Lukov-Marsch aktiv sein werden. Mit seinem bescheidenen, aber klaren Auftreten hat Simeon Ignatov unser gemeinsames Anliegen vorangebracht.

Wir trauern mit seinen Angehörigen und den bulgarischen Antifaschisten. Er wird in unserer Erinnerung lebendig bleiben.

FIR congratulates new elected president Biden

10. November 2020

In our capacity as President and Secretary General of the International Federation of Resistance Fighters (FIR) – Association of Antifascists, we take the opportunity to congratulate you cordially on your election as future President of the United States of America. Even if there are still some legal points of contention, we are nevertheless confident that the decision of the American voters will hold and confirmed.

As the umbrella organizations of the veteran federations of former partisans, resistance fighters, persecuted people of the Nazi regime, and their relatives, men and women in uniform in the armed forces of the anti-Hitler coalition, as well as today’s anti-fascists, FIR was created some 70 years ago, based on the antifascist heritage of World War II and the legacy of the victims and survivors. We are fully aware of the important role the United States had played in the anti-Hitler coalition and of the contribution its armed forces had played in the liberation of Europe from fascist barbarism. As an international structure, FIR and its member federations in Europe, Israel and Latin America are committed to the preservation of the anti-fascist legacy of the survivors. Therefore, we say in all clarity: antifascism is not terrorism, antifascism is democracy. We stand up against all forms of neo-fascism, for a world without racism, anti-Semitism and intolerance.

Esteemed President-elect Joe Biden,

We hope that during your term of office the system of democratic values in the United States will be reestablished. Above all, this means overcoming divisions in society and, especially, by promoting social justice.

We are confident that you will restore reliability and the principles of negotiation and dialogue in international relations. As the recipient in 1987 of the title of “ambassador of peace” of the United Nations, FIR has always advocated non-military conflict resolutions. We believe that this stand should also serve the interests of the United States of America.

It is in this spirit that, on behalf of FIR, we wish you whole-heartedly a successful term of office as the 46th President of the United States of America.

FIR condemns the terrorist attack in Vienna

3. November 2020

With disgust and indignation, the FIR had heard about the terrorist attack in Vienna. Based on the statements of the Austrian ministry of the Interior fanatical Muslims should be responsible for this action. It does not actually matter which group of perpetrators is responsible for this attack. It is and remains a despicable crime.

The coordinated action of the perpetrators of Vienna shows that this was not a spontaneous action, but rather a long-term planned action. The question arises, if so-called “endangerers” have been in the sights of the domestic secret services for a long time, why they did not react in time and appropriately. Such terrorist acts of violence never serve to enforce political ideas, but create a climate of fear and violence to which the security forces of the country concerned usually react by restricting democratic freedoms for all people. It is precisely in such situations, however, that democratic societies must defend the freedom of every individual. This does not work by reducing freedom rights, but only with a strong civil society in which social integration, tolerance and social opportunities are opened up for all people living in the country.

The women and men in the anti-fascist resistance and the soldiers of the anti-Hitler coalition did not liberate Europe from the barbarism of Nazism in 1945 and tried to push back the fascist ideology, only to find today that the achievements of their struggle are endangered by the dismantling of democratic rights and freedoms, by xenophobia and increasing intolerance.

The FIR and its member federations condemn such violent actions, express their sympathy to the victims and their relatives and explain clearly: In our countries terrorism, racism, xenophobia and intolerance have no place. We stand up for this with all forces of the civil society. 

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