Die FIR auf dem Weg zum XX. Kongress

24. August 2026

Für die FIR ist das Jahr 2026 von großer Bedeutung. Im Sommer jährte sich zum 75. Mal das Gründungsjubiläum und im November ist der XX. reguläre Kongress in Lissabon geplant. Anlässlich des Kongresses vom 6. bis 8. November 2026 in Lissabon wird es zu diesem Jubiläum einen Festakt geben, in dessen Rahmen auch der Michel-Vanderborght Award, die höchste Auszeichnung der FIR, an Persönlichkeiten und Initiativen aus neun europäischen Ländern verliehen werden soll.

Bei dem Kongress selber soll es vor allem um eine Zukunftsvision antifaschistischer Arbeit nach 75 Jahren aktiver Tätigkeit gehen. Vor über einem Jahr hatten wir bereits die Sonderausgabe „Antifaschismus heute und morgen“ mit Statements verschiedener Mitgliedsverbände vorgelegt. Dabei geht es insbesondere um die Einbeziehung der jungen Generationen in die Arbeit und die Weitergabe des historischen Vermächtnisses unter heutigen Bedingungen.

Anfang Juli traf sich das Leitungsgremium der FIR, um den anstehenden regulären Kongress vorzubereiten. Es ging darum, die inhaltlichen Eckpunkte des Kongresses zu debattieren, der eine Zukunftsvision nach 75 Jahren gemeinsamer Arbeit formulieren soll. Als sichtbares Zeichen der Einbeziehung der heutigen Generationen empfahl der Exekutivausschuss allen Mitgliedsverbänden, die mehr als einen Delegierten entsenden können, auch jüngere Mitglieder zu berücksichtigen. Nur wer die FIR selber kennen gelernt hat, hat ein Gefühl dafür, warum diese Dachorganisation auch in Zukunft eine Berechtigung hat. Zu dem Kongress werden Gäste aus Portugal als auch aus internationalen Zusammenhängen erwartet. Angesichts der begrenzten Zeit für dieses Treffen werden nur wenige die Möglichkeit haben, ihre Grüße an die Delegierten mündlich vorzutragen.

Es wurde noch einmal unterstrichen, dass alle Mitgliedsverbände, die den Mindestbeitrag in den vergangenen beiden Jahren bezahlt haben, das Recht auf die Entsendung eines stimmberechtigten Delegierten haben. Größere Mitgliedsverbände entsenden zwei Personen und große Organisationen maximal drei Vertreter. Für die Kosten der Reise und der Unterbringung der Delegierten müssen die Mitgliedsverbände selber aufkommen. Da für die Übernachtung –auch der Gäste – entsprechende Hotelplätze reserviert werden müssen, ist eine Anmeldebestätigung im September verbindlich. 

In den bisherigen Aktivitäten, in Erklärungen, Konferenzen und internationalen Begegnungen haben wir gezeigt, dass Erinnerungsarbeit und aktuelle politische Themen unsere Arbeit gleichermaßen bestimmen. Um auch in Portugal in diesem Sinne ein wahrnehmbares Signal zu setzen, werden die Delegierten und Gäste des Kongresses in Zusammenarbeit mit dem portugiesischen Mitgliedsverband URAP am Sonntag eine Gedenkveranstaltung in der 2024 neu gestalteten Gedenkstätte Gefängnisfort Peniche durchführen.