Ungarn: Antifaschismus wird kriminalisiert – Geschichtsrevision genehmigt

9. Februar 2026

Die Fédération Internationale des Resistants (FIR) – Association Antifasciste, die Dachorganisation von Partisanen, Veteranen des antifaschistischen Widerstands, Deportierter, Familienangehörigen und und heutiger Antifaschisten verurteilt gemeinsam mit dem Verband der ungarischen Widerstandskämpfer und Antifaschisten (MEASZ), der deutschen Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), und dem österreichischen Bundesverband österreichischer Widerstandskämpfer und Antifaschisten, Opfer des Faschismus (KZ-Verband) den Umgang der ungarischen Regierung mit dem derzeit größten jährlichen Nazi-Aufmarsch zum „Tag der Ehre“ in Ungarn und das Urteil gegen Maja T.
Am 4. Februar wurde die beklagte Person Maja T. in einem politischen Schauprozess in Budapest zu acht Jahren Haft verurteilt, weil sie vorgeblich an einem „terroristischen“ Angriff auf ungarische Neonazis beteiligt war. Aus dem Beweismaterial um die körperliche Auseinandersetzung vor zwei Jahren ergab sich weder eine direkte Beteiligung der beklagten Person, noch die Behauptung der ungarischen Justiz, dass es sich bei den Akteuren um eine kriminelle Organisation handele. Daran ändert auch nichts die Erklärung der Orbán-Regierung – im Nachvollzug der Vorgaben von Donald Trump – im vergangenen Jahr „die Antifa“ zu einer „terroristischen Organisation“ zu erklären. Wir erinnern daran, dass die beklagte Person entgegen einem deutschen Gerichtsbeschluss rechtswidrig in einer „Nacht und Nebel“-Aktion der Staatsanwaltschaft an die ungarische Justiz ausgeliefert wurde. Seitens des ungarischen Justizministeriums wird auch nach dem Urteil noch Druck auf die verurteilte Person ausgeübt, die während des Verfahrens mit einem Hungerstreik gegen unmenschliche Haftbedingungen protestiert hatte. Man sei nur bereit, sie nach Deutschland zur Haftverbüßung zu überstellen, wenn sie auf eine Revision gegen das Gerichtsurteil verzichte.
Hintergrund des Verfahrens war eine handgreifliche Auseinandersetzung gegen den seit vielen Jahren in Budapest stattfindenden Aufmarsch internationaler neofaschistischer Gruppen zum „Tag der Ehre“, der eine Rehabilitierung von SS, Wehrmacht und ungarischer Kollaborateure bedeutet. Die FIR und ihre Mitgliedsverbände haben schon mehrfach gegen diese Form von Geschichtsrevisionismus protestiert und die ungarischen Behörden aufgefordert, solche Provokationen zu unterbinden. Auch in diesem Jahr sind wieder Veranstaltungen zum „Tag der Ehre“ in Budapest geplant. Während in den vergangenen Jahren die Stadtverwaltung versucht hat, durch Verbote bzw. Auflagen das neofaschistische Treffen zu unterbinden, hat diesmal die Polizei, die unter direkter Leitung der Orbán-Regierung steht, alle antifaschistischen Proteste gegen dieses Treffen untersagt. Das betrifft selbst eine Gedenkaktion mit der Auschwitz-Überlebenden Katalin Sommer, die am Mahnmal für die ermordeten jüdischen Menschen am Donau-Ufer sprechen sollte. Neonaziaktivitäten, bei denen Akteure in historischen SS-Uniformen mit Hakenkreuzen und anderen faschistischen Symbolen zu sehen sind, wurde seitens der Polizei ausdrücklich genehmigt.
Die antifaschistischen Verbände aus Deutschland, Österreich und Ungarn, die sich seit vielen Jahren gegen die Rehabilitierung der NS-Verbände engagieren, verurteilen diese Entscheidung der ungarischen Regierung und der ihr direkt unterstellten Sicherheitskräfte, die eine Umkehrung von Opfern und Tätern bedeutet, eine Kriminalisierung der Antifaschisten und einen Freibrief für Neonazis. Deshalb wird in Berlin, Wien und anderen Städten vor ungarischen Botschaften und Konsulaten gegen das Verbot der angemeldeten Protestaktionen in Budapest demonstriert. Vor vielen Jahren lautete die Losung der FIR „Nie wieder ein SS-Europa!“ – offenbar ist der Slogan aktueller als jemals befürchtet.

FIR verurteilt US-Staatsterrorismus

4. Januar 2026

Die US-Regierung hat in den ersten Tagen des Jahre 2026 nicht nur einen Angriffskrieg gegen den souveränen Karibikstaat Venezuela gestartet, sondern auch im Form eines staatlichen Kidnappings den gewählten Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau entführt. Es grenzt an „Wild West“- Mentalität, wenn die US-Regierung unter Trump glaubt, politische Konflikte mit solchen Formen von Selbstjustiz lösen zu können.
Weltweit zeigen sich Regierungen – auch der UNO-Generalsekretär Antonio Guterres – über dieses selbstherrliche Vorgehen der US-Regierung empört. Die Botschaften aus Europa sind jedoch ambivalent. Die EU-Außenbeauftragte Frau Kallas glaubt darauf hinweisen zu müssen, die Wahl des venezolanischen Präsidenten sei umstritten gewesen. Damit legitimiert sie dieses völkerrechtswidrige Vorgehen der US-Regierung. Die US-Regierung spricht als „Begründung“ von „Drogenterrorismus“. Ein solcher „Tatbestand“ existiert jedoch weder im internationalen Strafrecht, noch in amerikanischen Gesetzen. Dennoch soll der venezolanische Staatspräsident vor einem Washingtoner Bezirksgericht angeklagt werden.
Während demokratische Regierungen ihre Kritik an dem Vorgehen der USA äußern, fallen die „Geier“ bereits über die vermeintliche „Beute“ her. Die „Friedens“-Preisträgerin María Corina Machado, die US-Präsident Trump zum militärischen Eingreifen aufgefordert hat, erklärt, wer der zukünftige Präsident Venezuelas sein soll.Trump ließ verlauten, die USA wolle in der nächste Zeit die Regierung in Venezuela selber ausüben. Um Demokratie und Freiheit für das Volk geht es erkennbar nicht.
Die FIR und ihre Mitgliedsverbände verurteilen in aller Schärfe diesen Staatsterrorismus der US-Regierung. Sie fordert Regierungen und zivilgesellschaftlichen Kräfte in Europa und darüber hinaus auf, sich mit deutlichen politischen Signalen gegen dieses völkerrechtswidrige Vorgehen der US-Regierung zu Wort zu melden. Eine Lösung des Konfliktes kann nur mit nichtmilitärischen Mitteln und auf der Basis von Verhandlungen unter Einbeziehung des venezolanischen Volkes erfolgen.

Season greetings 2026

24. Dezember 2025

FIR betroffen und in Trauer um die Opfer des antisemitischen Anschlags von Sydney

17. Dezember 2025

Am Sonntag erschossen zwei Australier, nach bisherigen Informationen Anhänger des „Islamischen Staats“ (IS), am Strand von Sydney mindestens 15 Menschen, die dort zu einer Chanukka-Feier zusammengekommen waren. Unter den Opfern waren ein zehnjähriges Kind und ein Holocaust-Überlebender. Der 50jährige Angreifer wurde am Tatort von Einsatzkräften der Polizei erschossen, sein Sohn mit Schussverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die beiden Täter scheinen auf den Philippinen in einem Trainingscamp von IS-Anhängern auf diesen Terroranschlag vorbereitet worden zu sein. Bemerkenswert ist, dass ein in Australien lebender Flüchtling aus Syrien durch sein beherztes Eingreifen einen der Täter überwältigte, entwaffnete und damit weiteres Blutvergießen verhinderte. Ihm sei gedankt.
Wir verurteilen diese Bluttat als antisemitischen Terroranschlag. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien.
Im Gegensatz zu manchen lautstarken Forderungen in den Medien erklären wir aber auch: Dieses Verbrechen darf jedoch nicht Ausgangspunkt pauschaler Verurteilung muslimischer Menschen sein, die nichts mit solchem IS-Terror zu tun haben.

Die Waffen schweigen in Nahost – ein Erfolg für die Menschen in Israel und Palästina

13. Oktober 2025

Mit großer Freude haben die FIR und ihre Mitgliedsverbände heute erfahren, dass die letzten noch lebenden israelischen Geiseln aus der Haft der Hamas an Israel übergeben wurden und gleichzeitig die ersten palästinensischen Häftlinge aus israelischen Gefängnissen nach Ägypten ausreisen konnten. Wir freuen uns für diese Menschen und ihre Familienangehörigen.

Wir vergessen aber auch nicht, dass diese Freilassung der Geiseln schon viel früher hätte erfolgen können, wenn Gesprächs- und Vermittlungsangebote verschiedener Staaten ernsthaft angenommen worden wären.

Gleichzeitig ist es für die Menschen in dieser Region existenziell, dass die Kampfhandlungen im Gaza-Gebiet eingestellt wurden und sich die israelische Armee beginnt aus dem Territorium zurückzuziehen. Die zurückkehrenden Flüchtlinge stehen jedoch vielfach vor den Trümmern ihrer Existenz. Wohnhäuser, Krankenhäuser und ein Großteil der lebensnotwendigen Infrastruktur sind zerstört. Diese Menschen benötigen unmittelbar solidarische Hilfe der Weltgemeinschaft. Die Grenzen für die 170.000 t Hilfsgüter, die auf ägyptischer Seite lagern, müssen sofort geöffnet werden.

Der nächste Schritt muss es sein, eine tragfähige Friedensvereinbarung zwischen Israel und Palästina auf dem Verhandlungswege zu erreichen. Wenn die eine militärische Macht nur durch eine andere Besatzung ausgetauscht werden soll, ist das kein Frieden, sondern die Voraussetzung für erneute Eskalation, die sich kein Mensch in dieser Region, weder Israeli, noch Palästinenser, wünschen kann.

In diesem Sinne freuen wir uns über die Freilassungen, glauben aber, dass noch ein langer Weg vor einer tragfähigen Friedenslösung liegt. Akteure, die in früheren Zeiten sich eindeutig als Parteigänger einer Seite gezeigt haben, wie z.B. Tony Blair, sind keine geeigneten Vermittler, die von beiden Seiten anerkannt werden können. 

VVN-BdA Bundeskongress unterstützt FIR-Kampagne

7. Oktober 2025

Ohne Gegenstimmen beschloss am 5. Oktober 2025 der außerordentliche Bundeskongress der deutschen VVN-BdA naachfolgende Resolution:

Vor wenigen Tagen stufte der US-Präsident Trump per präsidialer Anordnung „die Antifa“ als „inländische terroristische Organisation“ ein, deren Unterstützung bereits strafbar ist. In Europa gibt es vergleichbare Angriffe durch die ungarische Regierung und das niederländische Parlament. Andere extrem rechte Parteien bereiten ähnliche Initiativen in dieser Richtung in ihren Ländern vor.
Die VVN-BdA und ihre Gliederungen unterstützen mit eigenen Initiativen die politische Kampagne der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) gegen solche Angriffe auf antifaschistische Strukturen und die Idee des Antifaschismus, die unter dem Motto steht:
„Antifa ist weder kriminell, noch terroristisch – Antifaschismus steht für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Frieden“.

Wir nehmen Abschied von Delfina Tomás (1932 – 2025)

24. September 2025

Mit Trauer erfuhren wir, dass Defina Tomás Anfang Mai 2025 verstorben ist, nachdem sie ihr ganzes Leben dem Kampf für die Freiheit und der Wahrung des Andenkens an diejenigen gewidmet hatte, die dafür gekämpft hatten.
Im Alter von sieben Jahren ging sie mit ihrer Familie ins Exil und lebte unter sehr harten Bedingungen, bis sie ihre Situation stabilisieren konnte, was ihr eine akademische Ausbildung ermöglichte. In den 1950er Jahren bekam sie Kontakt zur Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) auf und ließ sich zusammen mit ihrem Mann Joan Lipp, einem Mauthausen-Überlebenden, in der Nähe von Wien nieder. Als Mitglied der Kommunistischen Partei Österreichs beteiligte sie sich an deren Jugendaktivitäten und begann 1959 als Sekretärin und Übersetzerin für die FIR zu arbeiten. Später arbeitete Sie als Übersetzerin für den Weltfriedensrat. Sie traf Überlebende des Lagers Mauthausen, übersetzte die Abschrift des Denkmals für die spanischen Republikaner von Mauthausen ins Deutsche und pflegte nach ihrer Rückkehr nach Barcelona 1977 eine langjährige Verbindung zur Amical de Mauthausen y otros campos y de todas las víctimas del nazismo de España.
Im Oktober 2021 und auf dem FIR-Kongress im Oktober 2023 in Barcelona wurde sie für ihre Arbeit und ihr Engagement mit dem Michel Vanderborght Award ausgezeichnet und als Mitglied des Ehrenpräsidiums der FIR geehrt.

Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie und ihren Mitstreitern.

FIR gratuliert den chinesischen Veteranen zum 80 Jahrestag der Befreiung

2. September 2025

Während in Europa seit dem 8. Mai 1945 die Waffen schwiegen und die politischen Kräfte der Anti-Hitler-Koalition einen Neuanfang ohne Faschismus und Krieg vorbereiteten, dauerten die Kämpfe gegen den japanischen Militarismus bis zum September 1945 unvermindert an.
Nachdem schon 1931 Japan mit dem provozierten „Vorfall vom 18. September“ die Besetzung der nordostchinesischen Gebiete begonnen hatte, begann 1937 nach dem Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke ein Großangriff der japanischen Armee auf das chinesische Territorium. Am 29. Juli kapitulierte Peking und einen Tag später Tianjin. Mit der Besetzung der Stadt Nanking am 13. Dezember 1937 begann ein drei Wochen andauernden Massaker von Nanking, bei dem mehr als 300.000 chinesische Zivilisten ermordet und etwa 20.000 Frauen vergewaltigt wurden.
Das chinesische Volk führte 14 Jahre lang einen hartnäckigen, blutigen Kampf und errang schließlich den großen Sieg im nationalen Widerstandskrieg gegen den japanischen Militarismus. Die Kommunistische Partei Chinas spielte im Widerstandskrieg eine tragende Rolle. In Zeiten der nationalen Bedrohung rief sie als erste zum landesweiten Widerstand auf und setzte sich für eine Einheitsfront gegen Japan ein. Sie mobilisierte breite Volksmassen, errichtete Stützpunkte im von Feinden besetzten Hinterland und arbeitete mit den nationalistischen Streitkräften an der Front zusammen.
Unterstützt wurde dieser Widerstandskampf durch die Alliierten. Wie auf der Konferenz von Jalta zugesagt, erklärte die Sowjetunion – gemäß der Potsdamer Erklärung zwischen China, den USA und der UdSSR – drei Monate nach der Beendigung der Kriegshandlung in Europa Japan am 8. August den Krieg und marschierte in die Mandschurei ein. Außerdem besetzten sie Süd-Sachalin und die nördlichen Kurilen. Der Roten Armee schlossen sich die 4. und 8. chinesische Revolutionsarmee an, die zahlreiche Städte befreiten.
Am 2. September unterzeichnete das japanische Militär gegenüber US-General Douglas MacArthur die Kapitulation. Damit war der Pazifikkrieg formell beendet. Die Kämpfe auf dem Festland gingen jedoch weiter. Die Rote Armee befreite den Norden von Korea, am 8. September landeten amerikanische Einheiten im Süden der Halbinsel. Erst am 9. September kapitulierten in Nanking die japanischen Truppen auf dem chinesischen Festland.
Die Bilanz dieses Krieges ist dramatisch. In China spricht man von über 35 Millionen militärischen und zivilen Opfern im Ergebnis der japanischen Aggression. Auch Japan verlor ungefähr 1.200.000 Soldaten und etwa 500.000 Zivilisten, die meisten bei den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki und der konventionellen Bombardierung Tokios am 9. März 1945.
Die FIR gratuliert den chinesischen Antifaschisten zum 80. Jahrestag des Sieges über den japanischen Militarismus und drückt ihre Verbundenheit mit allen Veteranen des Befreiungskampfes aus.

Budapest – FIR erinnert an jüdischen Widerstand

16. Juli 2025

Anlässlich der Leitungssitzung der FIR Anfang Juli 2025 erinnerten die Mitglieder des Exekutivausschusses an ein heroisches Beispiel jüdischen Widerstands gegen Deportation und faschistischen Terror in Budapest. Dieser Widerstand im Jahre 1944 wird als „Klein Warschau“ (kis Warsaw) – in Erinnerung an den dortigen Ghetto-Aufstand 1943 – bezeichnet.

80 Jahre Selbstbefreiung des KZ Buchenwald – erfolgreiches Internationales Jugendtreffen

8. April 2025

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Wie schon berichtet, kamen auf Initiative der FIR, der belgischen „National Confederation of Political Prisoners“ (CNPPA) und des belgischen War Heritage Instituts etwa 500 junge Menschen zu einem Internationalen Jugendtreffen in der Gedenkstätte Buchenwald zusammen. Gemeinsam mit dem Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos (IKBD). den deutschen Lagergemeinschaften Buchenwald-Dora und „Paint it read“ erinnerten sie an die Selbstbefreiung des Lagers vor 80 Jahren am 11. April 1945. Teilnehmende aus zehn europäischen Ländern von Portugal bis Ungarn, die größte Gruppe aus verschiedenen Teilen Belgiens, beschäftigen sich mit der Erinnerung an die Häftlinge und Überlebenden des Lagers.
Der gemeinsame Höhepunkt des Treffens war der Gedenkgang der Jugend vom Obelisken über den Gedenkweg und die Blutstraße zum Mahnmal.


In der Mahnmalsanlage fanden an den nationalen Säulen eindrucksvolle Gedenkveranstaltungen statt, bevor auf dem Platz vor dem Glockenturm auf der „Kundgebung der Jugend“ Statements in verschiedenen Sprachen vorgetragen wurden. Abschließend legten die Jugendlichen viele hundert Blumen an der eindrucksvollen Plastik von Fritz Cremer und an anderen Orten in der Gedenkstätte nieder.
Mit ihrer gemeinsamen Teilnahme an der Kundgebung des IKBD auf dem Appellplatz ehrten sie das politische Vermächtnis der Überlebenden, wie es sich im „Schwur von Buchenwald“ ausdrückt: „Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln“ und „Schaffung einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit“. Das ist eine Aufgabe auch für heute und morgen.

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